TEILMARKT SÜD

Sichere Investments dank dynamischer Entwicklung

Für den Handel mit Wohn- und Geschäftshäusern haben die drei Top-Städte des Teilmarktes Süd, Frankfurt (Main), München und Stuttgart, eine herausragende Bedeutung. In den drei Metropolen wurde im Jahr 2018 mit einem Transaktionsvolumen von 2,8 Mrd. EUR genauso viel Umsatz generiert wie in den 19 weiteren Städten des Teilmarktes Süd zusammen. Der Nachfrageüberschuss nach Wohnraum hält weiterhin an, weil sich Anlegern trotz niedriger Anfangsrenditen immer noch gute Optionen zur lang fristigen Kapitalsicherung bieten. Aus Investorensicht gelten die drei A-Städte somit nach wie vor als sichere Häfen. Die 19 weiteren Standorte des Teilmarktes Süd überzeugen Investoren durch vielfältige Anlageoptionen, lokalspezifische Lagequalitäten und teils deutlich niedrigere Einstiegspreise. So wurden im Jahr 2018 außer halb der A-Städte 11,3 % mehr Zinshäuser verkauft als im Vorjahr. Parallel wuchs das Transaktionsvolumen um 15,8 %.

Hervorragende Rahmenbedingungen

Motor des Marktes für Wohn- und Geschäftshäuser sind nach wie vor die dynamischen wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen. In den untersuchten süddeutschen Städten lag das Bevölkerungswachstum zwischen den Jahren 2013 und 2018 mit einem Zuwachs von durchschnittlich 5,4 % fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt (+ 2,8 %). Parallel wuchs in allen Städten die Beschäftigtenzahl, während die Arbeitslosenzahl zurückging.

National sowie international bedeutsame Branchenschwerpunkte, wie die Maschinenbau-, Chemie- und IT- Cluster in der Rhein-Neckar-Metropolregion oder die Automotive-, Verkehrs und Logistik- sowie Medizinstandorte in der Metropolregion Nürnberg, sind Katalysatoren regionalen Wirtschaftswachstums. Die dynamischen Entwicklungen im Teilmarkt Süd spiegeln sich in einer erhöhten Wohnraumnachfrage sowie einer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt überdurchschnittlichen Kaufkraft wider.

„Vor allem in den bislang schwächeren Lagen werden die Kaufpreisfaktoren weiter anziehen.”

Volker Merk, Engel & Völkers Süd-West GmbH, Geschäftsführer

Die untersuchten Standorte im Überblick

Im Gespräch mit Volker Merk

Volker Merk ist Geschäftsführer der Engel & Völkers Süd-West GmbH und seit dem Jahr 2010 im Engel & Völkers Netzwerk. Im folgenden Kurzinterview erläutert er Trends und Marktchancen für Wohn- und Geschäftshäuser im Teilmarkt Süd.

Wie bewerten Sie die Marktsituation für Wohn- und Geschäftshäuser in Süddeutschland?

Merk: Die Nachfrage nach „Residential Investments“ in Süddeutschland ist nach wie vor ungebrochen hoch. In den Top-Städten im Süden werden mittlerweile Faktoren bis zum 43-Fachen der Jahresnettokaltmiete erzielt. Lediglich außerhalb der Großstädte und in den ländlichen Gebieten können noch Wohn- und Geschäftshäuser zu geringeren Faktoren erworben werden. Aufgrund der aktuellen Renditen von durchschnittlich 4 % und darunter werden Wohn- und Geschäftshäuser zunehmend von Käufern angefragt, die mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont am Markt agieren

Welche zukünftigen Entwicklungen erwarten Sie?

Merk: Wir erwarten für Süddeutschland weiter steigende Immobilienpreise, allerdings deutlich verhaltener, als dieses in den letzten Jahren der Fall war. Die Kaufpreisfaktoren werden vor allem in den bislang schwächeren Lagen weiter anziehen.